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Kleingärtnerverein 
Kiel-Suchsdorf e.V. 

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Gartentipp  Juni 2018

Die Kornblume

Centaurea cyanus

Korbblütler

Früher war die Kornblume ein häufiges Ackerunkraut. Leider sind ihre Bestände heutzutage, bedingt durch den Einsatz von chemischen Unkrautvernichtungsmitteln, sehr stark zurückgegangen. Man findet die Pflanze heute nur noch in relativ ökologisch stabilen Gegenden. Es ist somit stark abzuraten, Kornblumen, abzupflücken, bzw. zu sammeln. Säen Sie Kornblumen in Ihre Wiese oder in Ihr Blumenbeet, was ein nützlicher Beitrag zur Erhaltung der Art sein kann.

Die Droge hat harntreibende Eigenschaften, äußerlich sollen Umschläge bei Augenkrankheiten helfen. Die blauen Blüten werden auch zur Verschönerung von Teemischungen verwendet.


  

 

 

 

 

 

 

Auch im Mittelalter war die Kornblume als Heilpflanze bekannt. So ist ihre Wirkung von der Äbtissin Hildegard von Bingen (1098 - 1179 n.Chr.) niedergeschrieben worden. Der Arzt Hieronymus Bock berichtet in seinem 1539 erschienenen "New Kräuterbuch" unter anderem folgendes über die Kornblumen: "Die Blumen und ihr Samen in Wein gesotten / ist gut getrunken für Spinnen und Skorpion Gift / mag vielleicht anderem Gift auch wiederstand tun."

Volkstümliche Bezeichnungen für die Pflanze waren auch Roggenblom, Kornmutter, Kornbeißer, Kornfresser sowie Sichelblume.

Die wissenschaftliche Bezeichnung für die Pflanze heißt Centaurea cyanus.

Centaurea ist abgeleitet vom griechischen kentaurion und bezieht sich auf den Heilkundigen Centauern Chiron. Der Artname cyanus bedeutet dunkelblau, womit die Farbe der Blüten gemeint ist.

Aus Botanikus

Euer Fachberater

 

                       

 Die 10 Gebote

 

1. Der Pächter ist verpflichtet am Eingang seines Gartens die Parzellennummer anzubringen.

 

 

 

2. Die Wege der Gartenanlagen dürfen mit Motorfahrzeugen aller Art nicht befahren werden. Eventuelle Sondergenehmigungen erteilt der Vorstand. Das Abstellen von Kraftfahrzeugen in der Gartenanlage ist nur an den für diesen Zweck vorgesehenen Plätzen gestattet!

 

3. Die Umzäunung des Gartens ist Bestandteil des Gartens. Einfriedungen innerhalb der Kleingartenanlage dürfen die Höhe von 1,2 m nicht überschreiten. Die Verwendung von Stacheldraht ist verboten.

 

4. Jeder Pächter ist verpflichtet an Gemeinschaftsarbeiten teilzunehmen. Genaueres regelt die Gemeinschaftsarbeitsordnung als Anlage der Satzung.

 

5. Jeder Pächter soll von dem künstlich zugeführten Wasser (Wasserleitung) nur in sparsamer Weise Gebrauch machen. Etwaige auftretende Schäden sollten unverzüglich dem Vorstand gemeldet werden. Durch sofortiges Abstellen vorhandener Ventile sollte ein unnötiger Wasserverlust vermieden werden.

 

6. Der Kleingärtner, seine Angehörigen sowie seine Gäste sind verpflichtet, alles zu vermeiden, was die Ruhe und Ordnung in der Gartenanlage stört sowie das Gemeinschaftsleben beeinträchtigt. Lärmen, lautes oder anhaltendes Musizieren, auch durch Rundfunk usw., sowie Schießen und ähnliche Störungen durch Hämmern, Sägen, Bohren, Schleifen und dergleichen sind verboten. Vom 1. Mai bis 30. September ist die Mittagsruhe von 13:00 bis 15:00 Uhr stets einzuhalten. Während dieser Zeit sind jegliche Bauarbeiten und das Rasenmähen untersagt.

 

7. Gartenabfälle sind grundsätzlich zu kompostieren, ist dieses nicht möglich, kann in den Zeiten, die vom Verein bekannt gegeben werden, verbrannt werden (solange kein generelles Brennverbot durch die zuständigen Behörden ausgesprochen wird).

 

8. Jeder Pächter ist verpflichtet vor der Errichtung von Baulichkeiten aller Art die schriftliche Genehmigung des Vereinsvorstandes einzuholen. Die über die Größe von Baulichkeiten, Verwendung von Baumaterialien, Abstand von Nachbarparzellen usw. bestehenden baupolizeilichen Vorschriften müssen in jedem Fall beachtet werden. Zur Errichtung von Baulichkeiten gehören auch An-, Um- und Ausbau an bzw. vor bestehenden Bauten.

 

9. Die Wege vor der jeweiligen Parzelle sind bis zur Hälfte Bestandteil des eigenen Gartens und dementsprechend zu pflegen. Dabei sollte angestrebt werden, dass innerhalb des Weges ein möglichst einheitliches Pflegebild geschaffen und erhalten bleibt.

 

10. Die Zahlungsfrist für Beitrag, Pacht, Wassergeldabschlagszahlung und Umlagen ist der 31. Januar jeden Jahres. Die Zahlungsfrist für Versicherungsbeiträge ist der 31. Dezember des Vorjahres.

Aus KGV Kiel von 1897

Euer Fachberater

 



 

Das Herzstück des Vereins: die Fachberatung

Was der Trainer im Sportverein,
ist der Gartenfachberater im Kleingärtnerverein


Im Kleingartenwesen gibt es auf allen Ebenen der Organisation Fachberater. Aber nur in wenigen Ausnahmefällen ist der Fachberater in den Verbänden und Vereinen mit Sitz und Stimme im Vorstand vertreten.

Im Bundesverband Deutscher Gartenfreude, der Dachorganisation des deutschen Kleingartenwesens, lenkt der Bundesfachberater bundesweit die Geschicke der Fachberatung. Der Landesfachberater organisiert in seinem Bundesland auf Landesverbandsebene die Aufgaben der Fachberatung. Er informiert und betreut u.a. die Bezirks- oder Stadtverbandsfachberater, die ihrerseits in den Vereinen die Aus- und Weiterbildung der Vereinsfachberater durchführen.

Diese Aufgabenverteilung mit der fachlichen Betreuung bis hin zum einzelnen Mitglied ist in der Satzung abgesichert und dient laut Bundeskleingartengesetz der Förderung des Kleingartenwesens und der Anerkennung als gemeinnützige Organisation.

Sind die Aufgaben auf den jeweiligen Organisationsebenen auch recht unterschiedlicher Natur, so wird doch auf allen Ebenen gärtnerisches Fachwissen verlangt! Als sogenannte Multiplikatoren haben die Fachberater eine Doppelfunktion: Sie werden geschult und geben anschließend ihr erworbenes Wissen in eigenen Schulungsveranstaltungen und Versammlungen an Fachberater, an die eigenen Vorstandskollegen und an die Gartenfreunde im Verein weiter.

In der Regel beginnt die Laufbahn eines Fachberaters mit der Wahl zum Vereinsfachberater auf einer Mitgliederversammlung. Dann werden ihm die laut Vereinssatzung festgeschriebenen Aufgaben übertragen.

Wie schwierig es heutzutage ist, Vereinsmitglieder für Vorstandsämter zu gewinnen, ist hinlänglich bekannt. Jeder Verein kann sich daher glücklich schätzen, wenn sich für dieses Vorstandsamt ein Gartenfreund zur Verfügung stellt. Wenn er dann auch noch eine gärtnerische Vorbildung besitzt – umso besser.

Ich möchte aber auch den nicht fachlich „vorbelasteten" Fachberatern Mut machen und den Rücken stärken, denn sie werden innerhalb der Organisation unterstützt und gefördert. Zur ihrer Weiterbildung werden Schulungsveranstaltungen und Seminare angeboten, und sie erhalten z. B.. auch eine Ausbildung zum Wertermittler, um bei Gartenvergaben bei Pächterwechsel die Wertermittlung durchführen zu können.

Ob praktische Vorführungen, z. B.. zum Baumschnitt, oder Vorträge über die verschiedensten Fachthemen – durch regelmäßige Vereinsfachberaterlehrgänge sorgen die Verbände dafür, dass die Fachberaterausbildung stets auf dem neuesten Stand ist. Denn nur ein gut aus- und weitergebildeter Fachberater ist in der Lage, sich im Vorstand entsprechendes Gehör zu verschaffen und sein erworbenes gärtnerisches Wissen an die Vereinsmitglieder verständlich weiterzugeben.

Zu den Aufgaben des Fachberaters gehört es auch, die Gartenfreunde bei der kleingärtnerischen Gestaltung und umweltgerechten Bewirtschaftung ihrer Einzelgärten zu beraten und z. B.. Tipps zum Pflanzenschutz zu geben. Ferner obliegt ihm die planerische Gestaltung der Vereinsanlage, er ist für die Pflege des Rahmengrüns und die Unterhaltung der Vereinseinrichtungen verantwortlich.

Um die Anlage für die Vereinsmitglieder und auch für die Öffentlichkeit attraktiv zu gestalten und so das Interesse für das Kleingartenwesen zu wecken (und vielleicht neue Mitglieder zu gewinnen), muss der Fachberater Planungsvorschläge erarbeiten. Dazu könnte z. B.. gehören, kinderfreundliche Spielplätze zu schaffen, den Eingangsbereich einladend zu gestalten, für Ruheplätze zu sorgen, Informationstafeln aufzustellen, einen Lehrpfad einzurichten und leer stehende Parzellen als Schulgarten oder für Migrationsprojekte zur Verfügung zu stellen. Solche Maßnahmen setzen allerdings voraus, dass die Kleingartenanlage für die Öffentlichkeit zugänglich ist – und dass der Fachberater im Verein Helfer hat.

Und so „ganz nebenbei" gehört es noch zu den Aufgaben des Fachberaters, Veranstaltungen, wie z. B.. den „Tag des Gartens", den „Tag der offenen Pforte", eine Pflanzenbörse oder themenbezogene Gartenbegehungen zu organisieren.

Sie sehen, das Aufgabenfeld eines Fachberaters ist vielschichtig und vielfältig. Ich selbst blicke auf viele Jahre Fachberatung zurück, und ich möchte alle Gartenfreunde – ob mit oder ohne gärtnerisches Vorwissen – dazu ermutigen, sich als Fachberater im Verein zu engagieren.

Sicher müssen Sie Zeit z. B.. für die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen mitbringen, aber Erfolge mit Veranstaltungen, oder die Gewissheit, einem Gartenfreund durch Rat und Tat weiter geholfen zu haben, sind ein schöner Lohn für die Arbeit. Und dem, der die Weiterbildung scheut, kann ich nur den bekannten Ausspruch „Stillstand bedeutet Rückschritt" mit auf den Weg geben.

Helmut Vetter,

Landesfachberater des
Landesverbandes Braunschweig der Gartenfreunde

 


                      

 

                                                                

Bernd Bejschowetz

Geb. 10 01.1948  

24109 Kiel

Bergenring 50

Tel. 0431 260 00 08

Handy 0157 5949 4695

E-Mail: bernd.bejschowetz@kabelmail.de

 

                                                                                     

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